14.12.22 S-Fest

Feste im Jahreskreis

Der heilige Raum · Spirale der kreativen Zeit  

Süd Fest 2014 · Venusjahr · Merkurdezennium

Montag, 22. Dezember 2014 · 00:05 MEZ

 Am Fest des Südens kehrt das Licht wieder, keimhafter Beginn allen Blühens und Gedeihens des kommenden Jahres. Im Jahr der Venus bedeutet dieser Zeitpunkt, auf das eigene Wachsen und Werden zu vertrauen und sich bereit zu machen für die Erneuerung der eigenen Aufgabe. Im tiefsten Dunkel der längsten Nacht erscheint Dir diese als Lichtkeim, als der eine strahlende Funken, der Deine Beweggründe und Möglichkeiten erhellt. Deine Entfaltung in Werk und Wesen entspringt diesem einen Keim des Lichts, der heute am Fest des Südens erstmals sichtbar und im voranschreitenden Jahr allmählich Gestalt annehmen wird.

Der Süden ist die Richtung des Wachstums, seine Qualitäten sind Vertrauen und Unschuld. Unschuld heißt naives Annehmen des Gegebenen; Vertrauen ergibt sich aus dem Erkennen der Sinnhaftigkeit der eigenen Motive; Wachstum bezieht sich auf das Werden des Wesens im großen Spannungsfeld von Erde und Himmel.

Unbedingt sind Unschuld und Vertrauen. Kein Bedenken und Planen sind heute notwendig, kein Sorgen soll dich hindern. Nur Aufrichtigkeit und Stille — die Stille des inneren Dunkels — zählen, die Dich offen sein lassen und aufmerksam, um den schöpferischen Impuls wahrnehmen zu können, der Dich an der kosmischen Achse ausrichtet, Deinem Leben Sinn verleiht und diesen Sinn strahlend in der Gemeinschaft sichtbar macht.

Erinnere Dich an die Worte des Menschen im All: Das Licht der Finsternis strahlt heller als die Sonne. Ergreife es, mach es Dir zu eigen, bade in ihm, und morgen wird das Dunkel sich lösen, und du wirst bereit sein für eine neue Aufgabe.

Lasse Dich ganz in die innere Dunkelheit sinken, versuche die Achse zu spüren, die die Erdmitte mit dem Polarstern und der Neuen Erde verbindet, und warte, bis sich das Licht zeigt. Beobachte dann, wie es wächst und wie es schließlich in einem Bild Form annimmt.

Das entstandene Bild übersetze dann in einen Satz. Dieser sei Dir Hilfe, das Gesehene im Laufe des Jahres klarer werden zu lassen und in den Alltag einzubeziehen. In dem Maße, wie Du Deine Vision mit dem praktischen Leben zu vereinen vermagst, wird sie ihren Schein auch nach außen hin werfen, wodurch dann erkennbar wird, inwieweit diese Deine Vision auch für die Gemeinschaft sinnvoll und nützlich sein kann.

Moment für Moment, Schritt für Schritt ereignet sich der geistige Weg. Er hebt an aus unscheinbaren Anfängen und braucht immer wieder Neuausrichtung, Bekräftigung und Bestätigung. Himmel und Erde, sie beide bilden den Heiligen Grund, auf dem sich Leben und Wachstum ereignen. Auf diesem Grund deine Aufgabe und Richtung zu finden, sie anzunehmen, an sie zu glauben, dies alles ist Teil der Dir heute zukommenden Offenbarung. Diese ist nur ein Anfang, der Dir im Dunkel Deiner Offenheit und Hingebung zugänglich wird. Alles Weitere kommt von selbst, wenn es an der Zeit ist. Aber es ist heute, dass Du Deine Zeit findest! http://schuledesrades.org/public/feste/botschaften/?Q=2/2/0/248


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14.11.07 SW-Fest

Feste im Jahreskreis

Der heilige Raum · Spirale der kreativen Zeit  

Süd-West Fest 2014 · Venusjahr · Merkurdezennium

Freitag, 7. November 2014 · 13:06 MEZ

Das Fest des Süd-Westens im Jahr der Venus ist eines der Schönheit und der Verbundenheit mit den helfenden Geistern der Erde.

Der Süd-Westen mahnt Dich: Besinne Dich auf den Traum! Es ist der Traum, dessen Weben sich hinter der so festgefügt scheinenden Realität ereignet, der das Feste verflüssigt und das Schon-Gewordene wieder wandelt, erneuert und transformiert. Tief reicht der Traum und rührt an den dunklen Urgrund, aus dem das Werden geboren wird und sich regeneriert, dem die lebendige Fülle der Erde entspringt und an die Oberfläche der Wirklichkeit schwebt. Der Traum lehrt Dich, Deine Grenzen zu weiten und Deine Verankerung in der geheimnisvollen Mitte der Erde zu suchen, er lässt Dich Ichbilder und Identifikationen vergessen, und ermöglicht Dir, die Sprache der Bilder zu sprechen, die wirklicher ist und näher am Ursprung als es die fest umrissenen Worte der alltäglichen Helle sind. Der Traum bedeutet Sinn, seine Visionen weisen Dich hin auf das Dir mögliche Werden des Sinns.

Im Traum, der immer, nicht nur im Schlaf, mit Dir ist, kommunizierst Du auf eine Art, die Du im Alltag vielleicht schon verlernt hast. Die Wesen der Erde, sie sprechen zu Dir im Traum. Sie helfen Dir, verleihen Dir praktische Ideen, sie klären Deine Gedanken, sie verweisen Dich auf diejenigen Deiner Wünsche, die, maßlos erscheinend vielleicht, dem Drängen Deines Wesens entspringen, und sie erfüllen Dich mit Freude, Heiterkeit und Geselligkeit. Wir nennen sie Troll, Zwerg, Fee und Elfe, doch sind sie, die Geister der Elemente, unter vielen Namen und in vielen Erscheinungen bekannt, ihre Hilfe, Unterstützung und Gunst wohlwollend jedem verleihend, der sie als Helfer der Erde anerkennt.

Entzünde ein Feuer! Richte Deine Aufmerksamkeit auf das Feuer vor Dir, und auch auf die anderen Elemente, Erde, Luft, Wasser, die immer um dich sind. Blicke ins Feuer, und warte, bis sich Dir etwas eröffnet, das – Bild, Wort, Lied, Gedanke, Stimmung oder Gefühl – Du als Botschaft der Elementale erkennst.

Die Elementale verleihen Deinem Leben Lebendigkeit. In der Ordnung des Aufstiegs entsprechen sie dem Geist, der ungehindert das All durchweht wie der Wind. Einschränkungen der Lebendigkeit sind auf den Menschen selbst zurückzuführen. Verschließt er sich, hängt er falschen Geistern an oder will er das Glück zwingen, verwandelt er Fülle in Übersättigung, Freude in Trostlosigkeit, und die Offenheit all den Möglichkeiten der Erde gegenüber in manipulierende Arroganz. Der Geist hingegen ist offen, alldurchdringend, allumfassend und frei. Die heutige Botschaft sei Dir Hilfe, die Offenheit zu bewahren und Einschränkendes, Ausgrenzendes und Verstrickendes zu lassen.

Verstehe die Erdgeister nicht als individuelle Glücksbringer. Elementale Aspekte des Großen Geistes, sind sie Helfer der Gemeinschaft, sie wirken für Gleichgewicht und Harmonie, und jeder kann sie rufen. Das Glück, das sie bringen, geschieht dann im Werden des Wesens, in der Verkörperung des Geistes und durch all diejenigen Schritte, die ermöglicht werden auf dem Weg zur Gemeinschaft der Menschen im Freien.

Dies ist die Bedeutung des heutigen Fests: Wir anerkennen und feiern die Geister der Erde, besinnen uns auf Schönheit, Leichtigkeit und Freude, und richten uns damit wieder aus auf Freiheit und Glück, auf die Verbundenheit mit allen Wesen und auf unsere eigentliche Heimat im All.

http://schuledesrades.org/public/feste/botschaften/?Q=2/2/0/247


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14.09.23 W-Fest

Feste im Jahreskreis

Der heilige Raum · Spirale der kreativen Zeit  

West Fest 2014 · Venusjahr · Merkurdezennium

Dienstag, 23. September 2014 · 04:26 MEZ/S

 Im Westen erscheint Dir die Erde. Im Gegensatz zum Himmel ist ihre Offenbarung keine des Lichtes, sondern eine der Dich bewegenden Kraft. Die Erde spricht zu Dir im Dunkel und in der beharrenden Schwere, sie kündet Dir von Wachstum und Wandlung, und heißt Dich, ihr als Deinem tiefsten Grund zu vertrauen und all Deine Motivationen auf sie zurückzuführen.

Es sind die Kraftimpulse der Erde, die Dich fördern, auf Deinem Weg halten und Dein Werk ermöglichen. Die Erde stellt die Wirklichkeit dar, in der Du wirkst und handelst. Sei Dir gewahr: das Werk, das aus Deinem Handeln entsteht, reicht weit. Über alle Begrenzungen hinaus öffnet es letztlich Raum und Zeit für das Heilige und den trächtigen, verwandelnden Moment.

Sinn und Aufgabe unserer Zeit sind der Aufbau einer Welt wahrer Menschlichkeit und Freundschaft. Sei Dir bewusst, dass auch Du Träger sein kannst dieses im Werden begriffenen Sinns. Erst in unserem Zeitalter wird die Gemeinschaft der Menschen im Freien möglich, dadurch, dass Fülle und Sinn nicht als von Gott vorbestimmt, sondern als Entfaltung schöpferischer Impulse erkannt werden, die, bildlich gesprochen, von unten nach oben verlaufen, vom Punkt des Ursprungs in der Erdmitte zur geheimnisvollen Neuen Erde jenseits des Polarsterns.

Schöpferische Impulse ereignen sich nicht blind, sie entspringen der Erde, aber eignen Subjekten, Wesen, die zurück zur großen Einheit streben. Sich als Mensch der neuen Gemeinschaft zu verstehen, verlangt darum, die Subjekthaftigkeit der Welt anzuerkennen und das Göttliche im Zusammenklang der Subjekte zu erkennen. Es ist der Mensch guten Willens, der unsere Zeit trägt. Die Forderung des Westens lautet hierbei Gerechtigkeit: dass jeder, der zu seinem Sinn zu finden vermag, gleichzeitig auch die anderen zu ihrer Vollendung fördere.

Sieh Dich vor einem Gang, der in die Erde hinunterführt. Steige hinab und folge dem Gang, bis er sich zu einer Höhle erweitert, einer Höhle voll von Kristallen und anderen Mineralien. Sieh Dich dort um und suche dasjenige Mineral, das Dich anspricht und Deinem Werk Klarheit und Kraft zu verleihen vermag.

Halte dann das Bild des Minerals fest vor Deinem inneren Auge und führe es durch alle Stufen der Anrufung der heiligen Mächte. In den Tagen nach dem Fest versuche ein konkretes Mineral zu finden, das dem geschauten entspricht, und behalte es, zur Klärung und Ausrichtung Deines Willens und als Symbol Deiner Fähigkeit, zu verwandeln, zu bereichern, und die gemeinschaftlichen Impulse auf den großen Sinn der Zeit, auf Freundschaft und sich vollendende Menschlichkeit, abzustimmen.

http://schuledesrades.org/public/feste/botschaften/?Q=2/2/0/246

 


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14.07.08 NW-Fest

Feste im Jahreskreis

Der heilige Raum · Spirale der kreativen Zeit  

Nord-West Fest 2014 · Venusjahr · Merkurdezennium

Donnerstag, 7. August 2014 · 16:03 MEZ/S

Das Fest des Nord-Westens ist das Fest des göttlichen Spiels. Im Jahr der Venus gilt es zu klären, welchen Ausdruck dieses in Deinem Leben finden kann. Hierfür frage nach Deiner Unschuld! Wo handelst Du absichtslos gestaltend, wie selbstverständlich die Fülle der werdenden Welt intendierend? Welches ist Dein Können, Dein Vermögen, das sich solcherart auf spielerische Weise äußert?

Einst waren wir alle unschuldig, eins nämlich mit den Potenzen von Himmel und Erde. Zwar leben wir nicht mehr in dieser Unschuld, doch vermögen wir sie im Spiel wiederzugewinnen – vermögen wir zu spielen, kann wieder etwas vom paradiesischen Einklang zwischen Himmel, Erde und Mensch durchklingen.

Allerdings ist nicht jedes beliebige Tun gleichbedeutend mit dem freien, göttlichen Spiel. Es sind erst Meisterung und Entfaltung der Anlage, die den Weg zu ihm zeigen, die jene Öffnungen in Zeit und Raum erlauben, durch die die ewige Gegenwart des Paradieses erahnbar und fühlbar wird.

Darum frage Dich nach Deinem Können! Und frage Dich auch, wo in Deinem Leben Dein Können andere ergreift, bewegt und anregt. Dieser Aspekt der Gemeinsamkeit – von so wesentlicher Bedeutung für unsere Zeit – kommt im heutigen Fest des Löwen zum Ausdruck, an dem sich diejenigen Freunde zusammenfinden, die ihr Können in den Dienst des Werkes der Erde und des gemeinsamen Aufstiegs stellen und in ihrer wechselseitigen Anerkennung gemeinsame Freude und Leichtigkeit erleben.

Erinnere Dich an die Vision der dem Dunkel erstrahlenden Sonne, und versuche nochmals ihr Licht zu schauen. Diesmal aber nimm vielfarbige Strahlen wahr, die dem Dunkel entspringen. Entscheide Dich für eine Farbe, und verstehe sie als Deinen Teil des Spektrums der Verwirklichung, in welcher Du Dich mit Deinem Spiel einbringst.

Die Farbe, die Du wählst, steht für den Ausschnitt des Werks, zu dem Du mit Deinem Können beiträgst, verweist aber auch auf die vertikale Einordnung ins Ganze, die sich ereignet, indem Dein Tun möglichen Sinn verwirklicht und vermittelt.

So geht es heute am Fest des Nord-Westens darum, den Freunden Freund zu sein und sie in ihrer Einzigartigkeit anzuerkennen, in ihrer Anlage, ihrem Können und Vermögen, durch die sie beitragen zur Farbenpracht der Welt – und gleichzeitig hinter all dem, die sich fortwährend zu entfalten suchende Sphäre des Sinns zu entdecken. Das Neue und Wesentliche in unserer Zeit ist, dass wir alle  der Sphäre des Sinns teilhaftig sind, als Mitwirkende Gottes, als dessen Mitspieler und dessen Freunde.

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14.06.21.N-Fest

2014.06.21._Nord Fest

Feste im Jahreskreis

Der heilige Raum · Spirale der kreativen Zeit  

Nord Fest 2014 · Venusjahr · Merkurdezennium

Samstag, 21. Juni 2014 · 12:50 MEZ/S

Am Fest des Nordens im Jahr der Venus klärt sich dein persönlicher Zugang zur Wirklichkeit. Der Norden verleiht Richtung, im Sinne der rechten Beziehung zur Welt. Eine der Richtungen des Raumes, verweist er auch auf den Polarstern und bedeutet darum Orientierung, Aufstieg, und das Überschreiten der Schwelle zur Neuen Erde als der eigentlichen Heimat des Menschen. Öffnest du dich über die Raumrichtungen der Unendlichkeit, erschließt sich dir durch den Norden die senkrechte Dimension, und zwischen dem Mittelpunkt der Erde – dem Ruhepunkt, den du gewinnst, wenn du Selbstrechtfertigung und Sorgen lässt – und dem Polarstern wirst du zur Achse, Endliches und Unendliches verbindend, Kraft und Motive der Erde und Licht des Himmels zusammenfügend.

Zu vieles im Leben reißt uns aus der Mitte und lässt uns das Leben als sinn- und zusammenhanglos erscheinen. Den Norden zu verlieren, bedeutet, die Orientierung zu verlieren, und den möglichen Sinn auf die sichtbare, horizontale Dimension der Wirklichkeit zu reduzieren. Mit dem Verlust des Zusammenhangs entstehen falsche Mitten und, damit zusammenhängend, falsche Probleme, unnötige Sorgen und limitierende Identifikationen. Das Einfachste wird dann vergessen und übersehen: nämlich, dass jeder Mensch, sobald er sich in der Mitte des Raumes zwischen Himmel und Erde positioniert und sein inneres Reden, Erklären und Rechtfertigen lässt, im Augenblick wieder den Zugang zur Fülle erlangen und im lebendigen Dialog mit der Welt sein kann.

Darum: Sei aufmerksam und offen, und achte auf dir zukommende Eingebungen, die Möglichkeiten des Aufbruchs darstellen. Das All spricht zu dir, in immer neuen Offenbarungen. Diese verlangen jedoch deine Wachheit, dein Aufmerken und Wahrnehmen. Anerkenne die Eingebungen und Offenbarungen, nimm sie ernst und steh zu dir selbst. Lasse, was unnötig und nicht zu dir gehörig ist, und gründe dich auf Unschuld und Vertrauen. So wirst du bereit, dich der Mitte zu überantworten, Klarheit zu finden und im Einklang mit Himmel und Erde zu handeln.

Im Dunkel der inneren Mitternacht befindet sich die Schwelle zum inneren Leben, Spiegel der Fülle des Geistes. Fürchte das Dunkel nicht, es hat nichts mit dem Dunkel zu tun, dass dich in der opaken Langeweile des Alltags gefangen hält! Strahlend ist das innere Dunkel, erhellt von einer schwarzen Sonne als dem Licht des Nordens, das zu Klarheit und Orientierung verhilft, und den Wegweiser darstellt zur Wirklichkeit der Neuen Erde.

Mache dich leer. Steige mit deiner Aufmerksamkeit hoch zur Mitte des Himmels, und lass dich dann hinabsinken zur Mitte der Erde. Wiederhole dies ein paar Mal, und besinne dich daraufhin auf das Dunkel. Warte, bis es zu leuchten beginnt, und versuche, das leuchtende Dunkel zu durchdringen und zu erkennen, welches Bild sich dir zu zeigen sucht. Und schließlich, übersetze das Bild in einen Satz, den du in der nächsten Zeit mit dir trägst, als Erinnerung, Auftrag und Ermutigung.

Die Erde spricht, im Dunkel und in der Stille. Der Himmel leuchtet, und lässt einen unendlichen Strom an Eingebungen herabströmen. In der Achse bist du wahre Mitte, aufnehmend und transformierend. Die Wirklichkeit der Bilder und Offenbarungen anzuerkennen und in deine geistige Aufgabe zu verwandeln, heißt, Verantwortung für dein Ich zu übernehmen. Daraus resultiert Klarheit. Aufgabe und Weg verankern dich, wie alle Menschen guten Willens, in der Zukunft, und dein Ich wird Teil des Großen Ichs, versinnbildlicht durch den Menschen im All.

http://schuledesrades.org/public/feste/botschaften/?Q=2/2/0/244

 


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14.05.05 NO-Fest

Feste im Jahreskreis

Der heilige Raum · Spirale der kreativen Zeit  

Nord-Ost Fest 2014 · Venusjahr · Merkurdezennium

Montag, 5. Mai 2014 · 16:01 MEZ/S

Das Fest des Nord-Ostens feiern wir zusammen mit all den Mächten, die Schönheit, Wachstum und schöpferisches Tun inspirieren und befördern.

Das heutige Fest verlangt, die Fülle der Wirklichkeit zu akzeptieren. Schönheit bedeutet Erfüllung, den Zusammenklang der unzähligen, vielfältigen Wege und die Einstimmung in die Dimension des Sinns, den auf neue Art wiederzugewinnen Ziel allen Tuns und aller Arbeit der Neuen Zeit darstellt.

Frage Dich: Worin besteht mein Beitrag an der Verschönerung der Erde? Wo und wie gestalte ich? Was verkörpere ich? Wo vermag ich, im Einklang mit Himmel und Erde, mit der Welt der Bilder und der Kraft ihrer Verkörperung, zu wirken, um ihnen gleich zu Reichtum, Schönheit und Fülle des Lebens beizutragen? Überlege Dir auch, womit Du Dich umgibst, und was davon wesentlich ist. Nicht alles hat gleiche Bedeutung, darum vergegenwärtige Dir, was in Deiner materiellen Umgebung als Symbol dienen kann für die Fülle an Aktualisierungsmöglichkeiten des Geistes.

Der Reichtum des Nord-Ostens meint das Vermögen, zu gestalten bzw. entstehen zu lassen. Reichtum ist geistiger Reichtum, geistige Fülle, unendliches Potential, durch dessen schrittweise Verwirklichung sich der Aufstieg zur Neuen Erde, sowohl des Einzelnen als auch der Gemeinschaft der Menschen, vollzieht. Schönheit ist hierbei nicht nur individueller, persönlicher Ausdruck, sie ist vor allem Verbindung, Kommunion, Überwindung von Abgeschlossenheit und Vereinzelung, und Anlass gemeinsamer Freude. Der eigene, besondere, schöpferische Ausdruck ist den Anderen Anregung, Hilfe und Zeichen.

Weit davon entfernt, im Gegensatz zur geistigen Welt zu stehen, verweist Schönheit auf sie und deutet sie. Geist strebt nach Fülle, Entfaltung und Verkörperung, darum bereite auch Du Dich auf den Empfang der Fülle im großen Strom der Gestaltung vor, als ein Mensch, der als Mitarbeiter am Werk des gesamten Reichtums schöpferischer Möglichkeiten teilhaftig werden kann.

Stell Dir einen Baum vor, ja, sei ein Baum, tief im Dunkel der Erde verwurzelt, mit mächtigem Stamm, ausladenden Ästen, reichem Blätter- und Blütenwerk, mit einer Krone, die hoch in die Weite des Himmels ragt. Spüre die Wurzeln hinab in die Tiefe, und versuche, aus dem Dunkel eine Eingebung zu empfangen, die Deine Motivationen ausdrückt und klärt. Und dann lass Deine Vorstellung nach oben wandern, den Stamm hinauf, über Äste und Zweige zu Blättern und Blüten, und noch weiter hinauf, bis in den Himmel. Sei Dir des Lichts bewusst, das aus der Weite des Himmels herabströmt, und warte, bis sich ein Bild formt, das für Deine Intentionen steht. Im Spannungsfeld dieser beiden Aspekte der Vision, der des nährenden Dunkels der Erde, der deine Motivationen entspringen, und der des himmlischen Lichts, die Deine Intentionen inspiriert, ereignen sich Dein Wachstum und Dein schöpferisches Tun.

Voraussetzung für das Gehen Deines Weges und die Umsetzung Deiner Aufgabe ist, dass Du Dich immer wieder von neuem auf die eigenen Motive besinnst sowie die Dir zukommenden Bilder wahr- und ernst nimmst. Darum sei aufrichtig, und nimm sowohl das Dunkel an, als auch das Licht. Dann können sich Wachstum und schöpferisches Tun ereignen, unerwartet, ungeplant und unvorhergesehen, und in einem Werk äußern, das in Form und Schönheit den Reichtum des Geistes und den gemeinsamen Sinn unserer Zeit zum Ausdruck bringt.

http://schuledesrades.org/public/feste/botschaften/?Q=2/2/0/243

 

 

 

 


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14.03.20 O-Fest

Feste im Jahreskreis · Der heilige Raum · Spirale der kreativen Zeit  

Ost Fest 2014 · Venusjahr · Merkurdezennium

Donnerstag, 20. März 2014 · 18:00 MEZ

Am Fest des Ostens im Jahr der Venus feiern wir das Vermögen, die Augenblicke wahrzunehmen, in denen sich das Leben weitet und die waagrechte Dimension des Alltags mit der Senkrechten des Sinnes ergänzt wird. Rufe Dir die konkreten Umstände Deines Lebens vor Augen, die tagtäglichen Abläufe, die Du verfolgst, die Dinge und Geschehnisse, die Dich üblicherweise umgeben. Sie mögen Dir undurchsichtig erscheinen, träge und banal, und doch enthalten sie Augenblicke der Erneuerung, in denen die Offenbarung zu Dir spricht und sich Dir Dein Weg eröffnet, der hier im ganz Konkreten und Endlichen beginnt, aber in der Unendlichkeit des Geistes mündet.

Der Osten als Nichts ist die Leere, die in Wachheit und Aufmerksamkeit erreicht wird. Als Gegenüber ist er die lebendige Stimme, die Dich anspricht und zur Einstimmung in den großen Zusammenhang der Schöpfung aufruft. Als Vision ist er Licht und Feuer, und erhellt Dir die mögliche Fülle. Bitte heute um eine Offenbarung des Ostens, zur Klärung Deines Weges und der Form, die dieser in Deinem Leben finden könnte.

In Deiner Vorstellung beobachte die über den Horizont hochsteigende Sonne. Lass Dich von den Strahlen der Sonne berühren, nimm diese in Dich auf, lasse sie in Dein inneres Dunkel sinken und dieses erleuchten. Was erblickst Du? Was hörst Du?

Wir alle bewegen uns ins Unbekannte. Der wirkliche Weg ist nicht vorgegeben, er leuchtet auf im Dunkel und zeigt sich von Mal zu Mal, Schritt für Schritt. Indem Du deine Schritte setzt, bist Du Sinnträger, auch in Deinem alltäglichen Sein, oder könntest es sein. Die Sicherheit des normalen Lebens lässt Dich dies oft vergessen. Erinnerst Du Dich jedoch, dass Du im Innehalten die Welt und ihre Möglichkeiten an Dich herankommen lassen kannst, dass in der inneren Stille die echten Motive auftauchen und dass das Licht der Inspirationen Dein Dunkel braucht, so werden sich für Dich allmählich Aufgabe und Weg klären, und sanft, wie unbemerkt verwandelnd, werden sich allmählich die Wirkungen ereignen, die auf der Verbindung von Licht und Kraft, Himmel und Erde, Intentionen und Motiven beruhen.

Es sind die Verminderung und das Lassen, die das Licht als Vision einfließen lassen. Darum versuche zu unterscheiden, was notwendig zu Dir gehört als im Wesentlichen Dir entsprechend, und was für Dich unwesentlich und nur peripher bedeutsam ist. Habe Vertrauen, auf Dich und Deine Motive und verliere Dich nicht, indem Du fremden Motiven folgst. Deine Motive werden nicht von außen an Dich herangetragen, sondern entspringen Deinem Zugang zum schöpferischen Nichts der Mitte. Durch Klären des Dir Eigentlichen und durch Lassen und Abstreifen des Unwesentlichen besinnst und überantwortest Du Dich der Mitte, hinter der das Nichts, die schöpferische Leere west, die den eigentlichen Ursprung der Erneuerung darstellt. Heute am Fest des Ostens ist dieser uns, in aller Fülle, zugänglich.

http://schuledesrades.org/public/feste/botschaften/?Q=2/2/0/242


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14.02.03 SO-Fest

Süd-Ost Fest 2014

Feste im Jahreskreis · Der heilige Raum · Spirale der kreativen Zeit  

Süd-Ost Fest 2014 · Venusjahr · Merkurdezennium

Montag, 3. Februar 2014 · 23:04 MEZ

Weit zurück reicht die Reihe derer, die durch ihr Leben und Wirken zu Schönheit, Reichtum und geistiger Vielfalt der Erde beigetragen haben. Heute, am Fest des Süd-Ostens im Jahr der Venus bist Du dazu aufgerufen, Dich mit Deiner Fähigkeit des schöpferischen Gestaltens unter und vor sie zu reihen, und Dein Wirken als Bahn zu erkennen, die in der Vergangenheit an gewissen, schon verwirklichten Möglichkeiten ansetzt, um sich weit und fern in eine unbekannte, noch zu gestaltende Zukunft zu erstrecken.

Geist ist Großer Geist, als sich in der Welt verwirklichende Mannigfaltigkeit. Auf immer neue Art und Weise befruchtet der Geist die Erde, in einem Kaleidoskop unterschiedlichster und vielfältigster Formen, die alle zusammen erst die höchste Möglichkeit spiegeln, die im Menschen im All ihren Ausdruck findet. Darum ist jede Forderung nach Nachfolge, nach Unterordnung unter ein Dogma, in dem sich das wahre Verständnis der Welt abbilde, unsinnig. Der Mensch im All umfasst alle Möglichkeiten aller Wesen, die auf der Erde je gelebt haben und leben.

Frage Dich: Worin drückt sich für Dich Schönheit aus? Ist es in der Kunst, im Denken, in der Natur, in den Beziehungen der Menschen, oder … ? Des Weiteren frage Dich: Wer leuchtet Dir ein und ist Dir Vorbild als Urheber eines Impulses der Schönheit und des schöpferischen Tuns? Und schließlich verwandle die Antwort in einen – Deinen – Ansatz, indem du Dich fragst: Wie kann ich das, was mir als einleuchtend, überzeugend, schön und sinnvoll erscheint, ins eigene Tun einbinden und weiterentwickeln?

Auch nach dem Fest, erinnere Dich immer wieder an diesen Dreischritt der Fragen, der Dich der Inspiration durch das Werk der Ahnen öffnet, wie auch der noch unbestimmten Ahnung dessen, was durch Dich, in Deinem Tun, realisiert werden könnte.

Dieses Jahr ist ein Jahr der Verwirklichung, des Gestaltens, und auch des Findens der Form und des Stils, durch die sich Dein Werk ausdrückt und kommuniziert. Im letzten Jahr hast Du Dein Inbild in seinen vielen Aspekten kennengelernt, heute hingegen bittest Du um eine Vision als Hinweis, wie sich aus Deinem Inbild konkrete Verwirklichungen ergeben werden.

Im Erdheiligtum, oder wo Du auch bist, sieh Dich nach einem Ding, einem Gegenstand um, der Dich anspricht und Dir schön erscheint. Nimm diesen Gegenstand nun in die Hände und betrachte ihn genau. Dann schließe die Augen und warte auf die Bilder, die kommen…

Sich auf die Ahnen zu besinnen und um ihre Kraft, Rat, Bild und Inspiration zu bitten, heißt, sich nicht von der Welt abzuschließen und den Egoismus zu überwinden, der die Welt nur als Feld persönlicher Ziele sieht, ohne sich um das Ganze und den sich entfaltenden Sinn der Zeit zu kümmern. Tust Du es ihnen gleich, in der Vereinigung von Ich und Selbst im Werk, dann wirst Du, wie sie, Mitarbeiter an der Geschichte und trägst bei zum Werk der Erde. Solcherart werden Dein Tun und Dein Gestalten gleichsam zu einem Weg, einer Bahn, die sich schließlich mit den Wegen aller anderen Menschen guten Willens verbinden und vereinen kann, um in der eigentlichen Wirklichkeit, der Neuen Erde, zu münden.      

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13.12.21 Süd-Fest

Süd-Fest 21.12.2013

Feste im Jahreskreis · Der heilige Raum · Spirale der kreativen Zeit

Süd Fest 2013 · Jupiterjahr · Merkurdezennium

Samstag, 21. Dezember 2013 · 18:11 MEZ

Am heutigen Fest feiern wir die Wiederkehr des Lichts. Im tiefsten Dunkel der längsten Nacht erscheint das neue Licht, das deinem Weg leuchtet und deine Beziehung zum All festigt und vertieft.

Sei wach! Nicht im Planen und Bedenken eröffnet sich dir der Weg. Nie im Voraus gewusst, taucht er auf aus dem Dunkel und erscheint im dir täglich Zukommenden und Zufallenden. Darum sei wach, um die Keime des Lichts, die im tagtäglichen Geschehen aufblitzen, zu erkennen, diejenigen Samen des Lichts, die dir möglicher Anfang sind, Ansatz und Erneuerung deines Werks, und Beginn eines Wegs, der in seinem Verlauf Gesondertheit und Ganzheit, Endliches und Unendliches vereint. Die Richtung deines Werdens wird erahnbar in diesen Keimen, die deine Wachheit erspürt und deren sich entfaltende Gestalt sie nährt.

Spüre die Achse, die die Erdmitte mit der Mitte des Himmels verbindet, lass deinen Atem einige Male ihr entlang fallen und steigen. In deiner Vorstellung, sieh dich nächtens auf einem Hügel, dem Osten zugewandt, das Aufsteigen der Morgensonne erwartend. Schaue auf den Horizont, auf die ersten dort auftauchenden Strahlen, und sobald dich diese berühren, schaue die Vision, die sich dir im wiederkehrenden Licht darbietet, und horche auf die Botschaft, die im neuen Licht zu dir spricht.

Im Licht des Südens gibt es nichts Negatives. Der Süden heißt dich, in Unschuld zu vertrauen und die Gewissheit zu festigen, dass das All dir und allen Wesen wohlmeint. In der Abgeschlossenheit und Undurchsichtigkeit des Alltags ergeben sich immer wieder Öffnungen, durch die das Licht einfällt, Möglichkeiten, durch die sich der Weg erneuert und die Beziehung zum Ganzen wiederknüpft. Oft nur im Kleinen, mag sich dies als Gedanke ereignen, als Begegnung, als Eingebung des Augenblicks, als schöpferische Inspiration, oder auch als Antwort, als dir zukommende Bestätigung und Bekräftigung deines Tuns, und, da es nicht allein deine Kraft ist, die dich trägt und vorwärtstreibt, auch als dir vom All zukommende Ergänzung und Hilfe. Unschuld und Vertrauen verweisen dich auf all dies hin.

Dein Weg, deine Aufgabe, dein Werk, sie entstehen jederzeit neu aus dem Wachsein für das Kleine, für die Anfänge. Trage die heutige Vision als Erinnerung mit dir, und nähre sie durch Geduld, Unschuld und Vertrauen, sodass ihr Impuls sich nicht vorzeitig verbraucht, der sich in ihr manifestierende Keim wachsen kann, und du weiterhin aufwärts getragen werden kannst, in einem Aufstieg im Einklang mit all den Möglichkeiten der werdenden Zeit.

http://schuledesrades.org/public/feste/botschaften/?Q=2/2/0/240

 


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13.11.07 SW-Fest

Feste im Jahreskreis · Der heilige Raum · Spirale der kreativen Zeit

Süd-West Fest 2013 · Jupiterjahr · Merkurdezennium

Donnerstag, 7. November 2013 · 07:13 MEZ

 

Sei bereit, zu staunen. Vielfältig ist dein Wirken, vielfältiger und reicher, als du glaubst, und es reicht in viele Welten. Doch die vielen Welten erreichen auch dich, darum wahre die Offenheit und sei bereit, zu staunen. Heute steht das Tor zum Süd-Westen offen, die Ebene des Traums wirft ihren Schein in dein Wachen, und die Wesen des Traums, die Geister der Lebendigkeit, die Trolle der Erde, die Zwerge der Luft, die Feen des Wassers und die Elfen des Feuers gesellen sich zu dir und eröffnen dir ihre Vision.

Als Geister der Elemente sind sie dir konkreter Beistand, im praktischen Tun, beim Lösen von Problemen, im Erkennen und Anerkennen echter Wünsche und in der Intensität der gemeinschaftlichen Freude. Sie sind die Kraft deiner Lebendigkeit und verleihen dir den Mut, das Gefängnis der eigenen Selbstrechtfertigung, der statischen Bilder und Vorstellungen zu überwinden, die dich auf das schon Erreichte oder allgemein Anerkannte beschränken. Du brauchst ihre Hilfe, um lebendig zu sein, um im Zusammenhang der Erde wirken zu können, und um, immer wieder von Neuem, den dir zugänglichen Weg, den dir zugänglichen Sinn, die dir zugängliche Offenbarung zu finden.

Sieh dich auf einer Waldlichtung stehen, vor einem unscheinbaren Teich. Unter der Oberfläche des Teiches bemerkst du Stufen, die in die Tiefe führen. Durchschreite die Oberfläche des Wassers und steige die Stufen hinab, tiefer und tiefer, bis du schließlich den Grund des Teiches erreichst. Dort gehe weiter, bis du einen Ausgang findest, der in eine unterirdische Landschaft führt, den Ort deiner Begegnung mit den Elementalen. Sieh dich um, was erblickst du dort?

Die geschaute Vision sei dir Hilfe auf die Fragen, die dich zurzeit beschäftigen, und sie sei dir auch Erinnerung, dass du in deinem Tun nicht allein bist. Du bist Mitarbeiter am Werk der Erde, und die Geister der Erde sehnen sich danach, mit dir und durch dich zu wirken. Indem du sie anerkennst, sie rufst und um Unterstützung bittest, können sie dies tun und dir dann zu Glück und Gelingen verhelfen. Einer unter ihnen ist dein besonderer Helfer, was sich auch im besonderen Charakter deines Werks äußert. Deine Vision weist dich darauf hin, ob dies ein Troll der Erde ist, ein Zwerg der Luft, eine Fee des Wassers oder eine Elfe des Feuers.

Als Mensch der Neuen Zeit bist du jemand, der sich aller Sicherheiten entledigt und ins Unbekannte geht. Durch dein Fragen, dein Ahnen und deine Sehnsucht schreitest du voran auf einem Weg, der nicht nur in die freie Gemeinsamkeit der Menschen und die Freundschaft zwischen Gott und Mensch mündet, sondern der auch Dienst an der Erde ist und ihre Schönheit vermehrt. Vertraust du den Naturgeistern und achtest sie, erhältst du immer ihre Führung und verlierst dich nicht auf deinem Weg.  http://schuledesrades.org/public/feste/botschaften/?Q=2/2/0/239

 


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13.09.22 W-Fest

Feste im Jahreskreis · Der heilige Raum · Spirale der kreativen Zeit

West Fest 2013 · Jupiterjahr · Merkurdezennium·

Sonntag, 22. 9. 2013 · 22:44 MEZ/S

Zum Fest des Westens im Jupiterjahr ist es wesentlich, dass du alles das weglässt, das dich hindert, dich als einen immerfort Werdenden zu sehen, als jemanden, der sich eröffnende Möglichkeiten als Ergebnis der Einstimmung in den Strom der Inspirationen versteht, Inspirationen, sich von Augenblick zu Augenblick manifestierend, deren Aktualisation das schöpferische Geschehen schlechthin darstellt. Die Welt ist in dauerndem Werden, unendlich viele Übergänge vom Nichts zum Etwas ereignen sich in jedem Augenblick. Zwischen diesen beiden Polen, des Nichts und des Etwas, gestaltet sich dein Wesen und findet seine Entfaltung. Aus dem Dunkel des Noch-Nicht eröffnet sich deine lichte Bahn, die in den gemeinsamen Weg aller Menschen guten Willens mündet.

Im heurigen Jahr des Jupiter klärt sich dein Inbild als Symbol und Kristallisation deiner höchsten Möglichkeiten, nach und nach findest du so die, immer wieder zu erneuernde, Richtung deines Tuns und Orientierung für dein Werk. Doch grenze dich nicht ab in dem Bild, das du erlangst, isoliere dich nicht! Dein Werk dient nicht der Selbst-Verwirklichung und Selbst-Erfüllung, es ist vielmehr Aufgabe und Auftrag, dein Beitrag zu und deine Teilhabe an der werdenden Welt.

Dein Inbild, deine Vision, dein Werk, sie gliedern dich ein in die Gemeinsamkeit derjenigen, die so wie du in ihren Träumen und Visionen die unendliche Vielfalt der Möglichkeiten als Bahn des Aufstiegs erkennen. Es ist die große Vision unserer Zeit, die damit Gestalt annimmt, eine Vision, die die gesamte Menschheit einschließt und im gemeinsamen Werk die Erde zum Himmel erhebt.

Darum kümmere dich nicht um deine Schwere. Die Dinge, die dich belasten und schwer machen, dein Leiden, deine Sorgen und deine Langeweile, sie sollen deine Vision nicht schmälern. Dein Streben reicht immer höher, immer tiefer.

Heute ist der Tag der Vision des Steins, dessen unsichtbare Kraftlinien für dein Werk stehen, so wie es allmählich Gestalt gewinnt und zu beharren beginnt. Sieh dich am Fuß eines Berges, vor einer Felswand, die sich, während du auf sie blickst und wartest, plötzlich öffnet und dir Einlass in ihr Inneres gewährt. Tritt ein: die Höhle, das Innere des Berges, ist voller Steine und Minerale. Sieh dich um, bis du unter ihnen denjenigen Stein, dasjenige Mineral erblickst, von dem du spürst und weißt, dass es zu dir gehört und dir entspricht. Nimm es in die Hand, und trete aus dem Berg, vor die Höhle. Welche Vision kommt dir nun zu, den Stein in der Hand?

Was du erblickst, sei Führung für dein Tun, Hinweis auf und Inspiration für die nächsten zu setzenden Schritte. Die Vision des Steines steht für dein Werk, sowohl für das Beständige und Dauerhafte daran wie auch für seinen verwandelnden Charakter. Der Stein schafft Wirklichkeit: was immer er berührt, wird verwandelt, wird wirklich, echt und authentisch. Es ist die transformatorische Kraft der Bilder, verkörpert im Stein, in konkreter Gestalt auf diese Erde gebracht, die den Reichtum der menschlichen Gemeinschaft vermehrt. http://schuledesrades.org/public/feste/?Q=2/2/0/0/0/0/238

 


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13.06.21 N-Fest

 

Feste im Jahrskreis -Der heilige Raum · Spirale der kreativen Zeit-

Nord Fest 2013 · Jupiterjahr · Merkurdezennium

Freitag, 21. Juni 2013 · 07:01 MEZ/S

Das Fest des Nordens im Jupiterjahr ist das Fest der Klarheit, die aus innerer Stille sowie dem Wahrnehmen und folgenden ruhigen Bedenken neuer Möglichkeiten entsteht. Um solche dir zukommende Möglichkeiten erahnen, wahrnehmen und schließlich verwirklichen zu können, frage dich: wer bin ich, was ist meine Aufgabe, und wie kann ich diese umsetzen?

Deine, wie unser aller, Wirklichkeit wird aus dem Dunkel, in der Tiefe gewinnt sie keimhaft Form. Darum kannst du in deinem Tun nie ausschließlich hell sein und klar. Das Licht und die Klarheit wurzeln im Dunkel, die Fülle deiner Möglichkeiten rührt aus einem dunklen Grund. Vermagst du, zu einem inneren Halt zu kommen, wirst du fähig, die dem Dunkel entstammenden keimhaften Impulse wie Zeichen, wie Botschaften zu verstehen und aus ihnen zu handeln. Immer wieder neu, zu jeder Zeit, da du dich dem Dunkel überantwortest, zeigt sich der Weg. Er entsteht beim Gehen ins Ungewisse, aus der Hingabe ans Werden und aus dem Vertrauen in die Erde und in den Menschen im All, das Urbild des Göttlichen.

Im Dunkel spricht die Erde zu dir. Sei unbesorgt und kümmere dich nicht um das, was dich einschränkt und behindert, all dein Zögern, deine Ängste und Unsicherheiten sind dem inneren Dunkel mehr verwandt und lassen dich viel eher den Ruf der Erde vernehmen als vorgebliches Wissen und Sicherheit. Spüre die Zeichen, die sie dir sendet, und lass dich ein ins Vertrauen, dass dein Weg und dein vordergründig vielleicht ziellos erscheinendes Handeln Sinn machen und beitragen zu deinem und unserem gemeinsamen Aufstieg. Vertraust du darauf, wirst du fähig, deine Beschränkungen zu überwinden, und die Welt steht dir offen.

Lerne, schlicht zu sein und einfach, lass alle Vorstellungen, und sei offen für das dem Dunkel entspringende Wirken der Erde – du bist ein immerfort werdender Wer. Frage dich, was hinter deinen Ängsten und deinem Zögern steht, welche dir so unerreichbar erscheinenden Wünsche und Bilder. Suche diese in Worte zu fassen und dich solcherart im Dunkel zu verwurzeln, das dich der Erde verbindet, die all dein Tun bewegt und trägt.

In deiner Vorstellung sinke tief hinab ins Dunkel der Erde, in deren Mitte, und warte, was dir zukommt – Wort, Satz oder Bild – das deinen Weg erneuert, ihm Antrieb gibt, und dir mehr Klarheit in Bezug auf deine Aufgabe verleiht.

Und dann lass den Nordstern vor dir erscheinen. Betrachte ihn, bis du in ihm ein Tor erblickst, tritt durch das Tor, und schaue! Was du erblickst ist eine Vision der Neuen Erde, die höchste Möglichkeit unserer Zeit, auf die all unser Tun abzielt, das eigentliche Bild der Gemeinschaft all der freien Menschen, die in ihrem Leben das Transzendente mit dem Alltag vereinen.

In dir gibt es einen Ort, an dem die himmlische Achse des Aufstiegs mit der irdischen Achse des alltäglichen Handelns zusammentrifft. Aus ihm zu handeln, heißt, verwandelnd zu wirken, durch Berühren zu verwandeln. Verwandlung bedeutet Eingliederung in den großen Zusammenhang, an dem du und wir alle als Helfer des Alls auf Erden mitwirken. http://schuledesrades.org/public/feste/?Q=2/2/0/0/0/0/236


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