*Es ist gut, dass die Menschen des Landes unser Banken- und Geldsystem nicht verstehen, denn sonst, so glaube ich, hätten wir noch vor morgen früh eine Revolution.* Henry Ford
Finde gerade einen guten Artikel bei QPress.de, danke
darin:
“… Nicht verhandelbare Optionen
Die weitere Erörterung der im Titel genannten Optionen kann an dieser Stelle sicherlich unterbleiben, weil jeder selbst genügend Vorstellungskraft hinsichtlich deren Wirkweise besitzen wird. Wenigstens sollten einige weitere Optionen einfach mal angerissen werden, um die Diskussion darum weiter zu befördern. Zu den einzelnen Punkten kann man im Internet hinreichend fündig werden.
Rückbau des schadhaften Geldsystems: Hierbei ist das zentrale Thema das exponentielle Wachstum der Geldmengen, zumeist auch noch außerhalb der Kontrolle der Zentralbanken. Es wuchert gemäß der Zinseszinsformel ungehemmt vor sich hin und kann nur durch aktive Umverteilung von unten nach oben bedient werden. Die Geldschöpfung gehört nicht in die Hand von Privaten, der zentralste Fehler des Systems der abgeschafft werden muss.
Thema Enteignung, aber anders: Wenn wir über Enteignung reden, dann sollte es nicht die der unteren 90 Prozent sein, sondern die der oberen 10 Prozent. Nur muss man dort ans Eingemachte gehen und nicht nur über liquide Mittel fabulieren. Selbst das Grundgesetz sieht entsprechendes vor (Verpflichtung des Eigentums zum Gemeinwohl), nur wird wohl auch das noch falsch ausgelegt werden und die Masse des Volkes vorgeblich für sein angebliches eigenes Wohl enteignet werden. Nein, auch hier sind jene gefragt die sich die Volksausbeute des letzten halben Jahrhunderts in die Tasche steckten.
Trennbankensystem: Darüber wird ab und an mal philosophiert, nur konkrete Schritte in diese Richtung hat es und wird es wohl in der jetzigen Konstellation auch nicht geben. Die Aufspaltung der Banken in Investmentbanken und reine Zahlungsverkehrsbanken, eben jene die tatsächlich nur das Geld der Kunden aufbewahren. Genau dagegen wehren sich die Banken, könnten sie doch dann nicht mehr ungefragt mit Kundengeldern zocken gehen.
Vollgeldsystem: Diese System beruht im Kern darauf, das Geld der Kunden eben nicht als mehr als Einlage einer Bank zu betrachten, sondern als reinen Verwahrungs- und Verwaltungsgegenstand, der damit auch nicht mehr abhanden kommen kann und auch in keinem Risiko steht und dadurch auch für nichts haftet, entgegen dem jetzigen System. Zypern lässt grüßen. Weitergehend und endgültig entzieht dieses System auch die Geldschöpfung dem privaten Sektor.
Schwundgeld: Dies ist eine ganz andersartige Philosophie und wie der Name schon sagt, ist es genau das Gegenteil von dem was unser Zinseszins basiertes Geldsystem bislang produziert. Es wurde ersonnen, um das Geld im steten Fluss zu halten und dessen Hortung zu unterbinden. Geld, welches nicht fließt, sich nicht bewegt, schwindet dann ganz von alleine. Durchaus auch ein Ansatz, wenngleich wohl nicht besonders chancenreich.
Regionalgeld: Solches gibt es bereits in diversen Facetten, aber kaum einer mag sich wirklich damit anfreunden. Es bietet diverse Vorteile und kann völlig losgelöst von anderen Systemen betrieben werden. Ob es im größeren Maßstab dann auch brauchbar wäre ist eine andere Frage, aber auch hier ließen sich sicherlich einige Elemente diskutieren. Manch ein erfolgreicher Regionalgeldversuch wurde übrigens von der Regierung gestoppt, so geschehen Anfang des letzten Jahrhunderts in Österreich, als sich ein solches System zur echten Bedrohung des herrschenden Geldsystems während der Wirtschaftskrise zu entwickeln drohte…”
Besondere Filmempfehlungen hierzu: http://art-in-dialog.de/regio/?m=201206