SF: Wirtschaftsethiker Peter Ulrich im Gespräch mit Roger de Weck

By M S W, 26. Juni 2009

07.06.2009, 11.00 Uhr «Wo bleibt die fundierte Kritik an der Wissenschaft der politischen Ökonomie, deren Lehrbücher doch die Drehbücher der gegenwärtigen Krise sind?», fragte die Frankfurter Allgemeine Zeitung Anfang April 2009. Schliesslich hat die Finanzbranche der Welt eine Krise beschert, wie sie seit den 1930er Jahren nicht mehr da war. Umso dringlicher stellt sich nun auch in der Ökonomie die Frage nach Werten. Kann eine Wirtschaft überhaupt wertfrei funktionieren? Inwiefern kann Moral ein marktwirtschaftliches System kritisch begleiten? Und verändert die Finanzkrise tatsächlich unser wirtschaftliches Handeln nachhaltig? Mehr als zwei Jahrzehnte hatte Peter Ulrich den ersten und bisher einzigen Lehrstuhl für Wirtschaftsethik in der Schweiz inne. Nun wurde er Anfang Mai emeritiert. Sein Institut für Wirtschaftsethik an der Universität St. Gallen hat Ende März 2009 für Schlagzeilen gesorgt, als Vizedirektor Ulrich Thielemann in Berlin die Schweizer Steuerpolitik kritisierte und dem Staat fehlendes Unrechtsbewusstsein vorwarf. Was aber genau will die Wirtschaftsethik erreichen? Warum braucht es sie, und warum gerade in der Schweiz? Wie es diesem Fach gelingen könnte, dem Nützlichkeitsdenken der Ökonomen etwas entgegenzusetzen, erklärt Peter Ulrich im Gespräch mit Roger de Weck.”

bei Freitag.de: “Straße der (R)Evolution” der Freipartei

By M S W, 25. Juni 2009

Grundeinkommen jetzt! ist zu lesen im Blog von Findibus bei FREITAG.de

“Seit gestern, dem 24. Juni 2009, 15:11 Uhr MEZ gibt es die “Straße der (R)Evolution”, eine virtuelle Dauerdemonstration mit dem Ziel, zu einer großen friedlichen Demonstration anzuwachsen und sich für die Beseitigung unhaltbarer, grundgesetzwidriger Notstände in unserem Land einzusetzen…”
Kommen und demonstrieren Sie mit:
www.freipartei.de/Dauerdemo.html

Das Forum der Freipartei

Hans-Christoph Binswanger, Kritiker des ungebremsten Wachstums

By M S W, 23. Juni 2009

Tagesgespräch Schweitzer Radio DRS vom 13.02.2009, Susanne Brunner mit Hans-Christoph Binswanger

“…30 Milliarden Franken Verlust haben die beiden Schweizer Grossbanken im vergangenen Jahr gemacht. Man fragt sich, ob nach solchen Schäden irgendwie zur Tagesordnung übergegangen werden kann. Eigentlich nicht, meint Hans-Christoph Binswanger.

Der bald 80-jährige, emeritierte Volkswirtschaftsprofessor der Universität St. Gallen und ehemalige FDP-Politiker hat ein Leben lang Spekulation und ungebremstes Wirtschaftswachstum hinterfragt, zuletzt in seinem Buch «Die Wachstumsspirale».  Und er ist überzeugt, dass die Zeit für ein Umdenken jetzt sehr günstig wäre…” mithoeren:

Über einen Systemfehler und seine gravierenden Folgen

By M S W, 16. Juni 2009

Prof. Dr. rer. pol. Thomas Huth, Universität Lüneburg

Der Fluß des Geldes – Über einen Systemfehler und seine gravierenden Folgen

Ein Radiofeature in vier kürzeren Audiosequenzen nach einem Manuskript von Falk Fischer mit Beiträgen von:
Peter Kafka
Prof. Dr. Dieter Suhr
Prof. Dr. Margrit-Kennedy
Helmut Creutz
Prof. Dr. Wolfgang
Gebauer Dieter Heinemann

Track 1: Geld ohne Bedarf – Bedarf ohne Geld (4 min 04 sec)

Track 2: Wesen und Unwesen der Geldwirtschaft (9 min 36 sec)

Track 3: Steuern, Wachstum, Macht und Geschichte (10 min 28 sec)

Track 4: Die Stabilität unseres Geldsystems ( 8 min 20 sec)

Interview von Sarah van Gelder mit Bernard Lietaer

By M S W, 10. Juni 2009

Jenseits von Gier und Knappheit
Interview mit Bernard Lietaer

Bankgeheimnis Geldschöpfung

B e r n d S e n f
Bankgeheimnis Geldschöpfung
April 2009

Die Weltfinanzkrise wirft viele Fragen auf

Wachstum bis die Umwelt stirbt – Welche Rolle spielt das Geld?

By M S W, 8. Juni 2009

Artikel von Helmut Creutz aus dem Sonderdruck 4/96 der Zeitschrift:
‘Der 3. Weg’
Feldstraße 46
20357 Hamburg

Wachstum bis die Umwelt stirbt – Welche Rolle spielt das Geld? von Helmut Creutz

darin: … Der schweizerische Ökonom, Hans-Christoph Binswanger, ein Wirtschaftswissenschaftler, der sich intensiver mit Umweltfragen befaßt, hat die vorgenannten Notwendigkeiten bereits vor einigen Jahren auf den Punkt gebracht:

“99 Prozent der Menschen sehen das Geldproblem nicht. Die Wissenschaft sieht es nicht, die Ökonomie sieht es nicht, sie erklärt es sogar als nicht existent. Solange wir aber die Geldwirtschaft nicht als Problem erkennen, ist keine wirkliche ökologische Wende möglich.”

Jeder kann mithelfen, daß diese Erkenntnis Raum gewinnt! Dank an Wolfgang Röhrig

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